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Die Oberleitung von Sommerfeldt ist wohl nach wie vor das beste Großserienprodukt, welches man zu diesem Thema bekommen kann. Die Oberleitung wird verlötet und abgespannt. Sie ist dadurch stabiler als die Oberleitung von Vollmer und deutlich filigraner als die Oberleitung von Märklin, da die Drähte von Sommerfeldt 0,5 bzw. 0,4 mm "stark" sind. Eine Alternative wäre noch die neue Oberleitung von Viessmann; Viessmann bietet aber keine Oberleitung für die RhB an!
Wie verlegt man nun die Oberleitung? Wertvolle Tipps gibt die Broschüre "Mit Oberleitungen fahren wie beim Vorbild" von Sommerfeldt selbst. Das hört, bzw. liest sich aber alles komplizierter, als es ist.
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Streckenmasten
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Der Mastabstand ergibt sich durch die Länge der Fahrdrähte. Der Gleisabstand wird mit Hilfe einer Schablone ermittelt. Er beträgt bei H0m 29mm von der Gleismitte. Insgesamt sind auf der Schablone 4 Abstandsmöglichkeiten vorhanden (Streckenmaste, Turmmast und Quertragmaste).
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Mittels eines Vorstechers wird das zu bohrende Loch markiert und dann das Loch mit einem 3 mm Bohrer gebohrt. Dann wird der Mast von unten mit einer Unterlegscheibe und Mutter befestigt.
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Der Fahrdraht wird am Fahrseil umgebogen und auf den Fahrdrahthalter aufgeschoben. Das Halteseil wird in die Öse (beim Streckenmast neuer Bauart) eingefädelt, ...
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...bzw. auf den Isolator (beim Streckenmast alter Bauart) eingeklemmt.
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Mittels der Schablone wird jetzt die Lage des Fahrdrahts ermittelt.Mit dieser Schablone ist es möglich, die Seitenabweichung von +/- 4mm (DB) bzw. +/- 3mm (SBB/RhB) des Fahrdrahtes zu ermitteln. So ist eine vorbildliche und betriebssichere Zickzack-Verlegung des Fahrdrahts möglich.
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Anschließend kann der Fahrdraht verlötet werden, was man aber erst nach der Anlagengestaltungmachen sollte, da die Drähte doch im Weg sind.
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Quertragwerke
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Etwas aufwändiger ist die Verdrahtung mittels Quertragwerken. Zuerst wird das Quertragwerk lt. beiliegender Baubeschreibung zusammengelötet. Das schafft jeder, der schon mal einen Lötkolben in der Hand gehabt hat!
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Anschließend wird das Quertragwerk auf seinen Platz auf der Anlage gestellt (wieder mit Löchern von 3mm und Unterlegscheiben und Mutter). Dann wird wieder mit Hilfe der Schablone die Gleismitte ermittelt und auf dem Querträger markiert.
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Anschließend wird das Quertragwerk wieder demontiert und zur Weiterbearbeitung zurechtgelegt. Für diesen Beispielfall liegen drei Gleise zwischen den Masten und ein Gleis rechts ausserhalb der Masten. Dafür benötigt man folgendes: 1) 1 Tragseilhalter, 1 Fahrdrahthalter und zwei braune Isolatoren für das Gleis rechts aussen. 2) ein Kupferdraht d 0,7mm, insgesamt 7 grüne Isolatoren, 3 Fahrdrahthalter, 3 Tragseilhalter und 6 Tragseilhalterbefestigungen.
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Zunächst werde in die Masten 2 Löcher mit 0,8mm gebohrt. Durch diese Löcher wird dann der 0,7mm Draht mit 4 grünen Isolatoren (immer ein Isolator mehr, als Gleise vorhanden sind!) durchgeführt. Dann wird der Draht verlötet und die Drahtenden abgeknipst. Anschließend wird der Fahrdraht- und Tragseilhalter für das Gleis rechts aussen angelötet.
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Anschließend werden die Tragseilhalterbefestigungen an den markierten Stellen (Schablone!!) verlötetund die Tragseilhalter mit je einem Isolator an den Befestigungen verlötet.
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Dann werden die überflüssigen Drahtenden der Tragseilhalter gekappt, und die Fahrdrahthalter so verlötet, dass sich die "Einkerbung" für den Fahrdraht genau unter der Öse des Tragseilhalters befindet.Die 4 grünen Isolatoren werden mit einem Tropfen Sekundenkleber fixiert. Anschließend wird das nun fertige Quertragwerk gründlich gereinigt (Seifenwasser), damit die Lötwasserrückstände nicht das Metall angreifen.
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Nach gründlicher Trocknung wird das Quertragwerk wieder auf der Anlage befestigt. Die Montage des Fahrdrahts erfolgt ähnlich der Beschreibung der Streckenmasten.
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Oberleitung im Tunnel
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In den Tunnelbereichen spare ich mir den Einsatz von Oberleitungsmasten.
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Die Oberleitung wird so verlegt, dass das Fahrseil im zweiten im Tunnel stehenden Mast in die Öse des Fahrdrahthalters ausläuft. Die Pantografen laufen so im leichten Schwung in ihre maximale Höhe aus und werden bei Ausfahrt aus dem Tunnel wieder sanft auf die Oberleitungsdrahthöhe nach dem Tunnelausgang geführt.
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