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Beim Grundgerüst bin ich mal einen anderen Weg als den altbekannten Holzunterbau gegangen.
Das Grundgerüst besteht aus Aluvierkantprofilen 25x25mm und Winkelprofilen 25x25mm bzw. 25x40mm. Die bekommt man relativ günstig in jedem Baumarkt. Die Profile habe ich mit M4 Schrauben und Metallwinkeln verschraubt.
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Vorteil dieses Aufbaus: Kein Säge- und Schleifstaub, geringeres Gewicht und auch nicht viel teurer als Holz. Der ganze Aufbau des Bahnhofs und des darunterliegenden Schattenbahnhofs hat ca. 75,-- Euro gekostet. Die Höhe "über Fußboden" beträgt 100 cm plus Modulkasten (s.u.).
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Die Grundplatte des Schattenbahnhofs besteht aus 60mm Styrodurplatten. Auch hier bin ich vom üblichen Weg (Holz) abgegangen. Styrodur (nicht zu verwechseln mit Styropor!!) ist viel leichter, läßt sich mit einem scharfem (!!) Messer wundervoll bearbeiten, und 6qm kosten ca. 35,-- Euro (die gleiche Menge Sperrholz, 12mm kostet mindestens das Doppelte!!). Die Platten sind durch "Quetschpassung" mit den Vierkantprofilen und doppelseitiges Klebeband befestigt. Einziger Nachteil: Unterflurantriebe kann man an den Styrodurplatten nicht befestigen, was aber im Schattenbahnhofsbereich nicht wichtig ist.
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Beim Oberbau bin ich jedoch wieder zum Holz zurückgekehrt. Ich hätte es mir einfach machen können und einfach eine Sperrholzplatte auf den Vierkantprofilen festschrauben können. ABER, wer schon mal "über Kopf" gelötet hat und zwischen Schattenbahnhof und "richtigem" Bahnhof versucht hat, einen Unterflurantrieb zu wechseln, der weiß, warum ich das nicht gemacht habe.
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Ich habe mich dazu entschieden, einzelne Modulkästen zu bauen. Modulkästen aus folgenden Gründen:
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1) Immer an einen Standortwechsel denken! Module lassen sich einfacher transportieren als eine große Platte.
2) Module können nach und nach fertiggestellt werden. Das Erfolgserlebnis ist viel größer, wenn ein kleines Stück fertig ist, als wenn einen "ewig" eine riesige, halbleere Platte "anstarrt".
3) Man ist nicht an den Keller oder Dachboden gefesselt! Module kann man im Sommer draussen im Garten oder auf der Terrasse weiterbearbeiten.
4) Man kommt überall dran! Module können, da sie handlich sind, gedreht und gewendet werden.
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Material: Leisten 40x10mm und Sperrholzplatten mit 12mm Stärke. Die Leisten werden rechtwinklig (!!) zusammengeschraubt und zusätzlich verleimt. Dann kann die Sperrholzplatte mit dem Rahmen verschraubt/verleimt werden. Ich habe mir aber noch ein "Extra" mehr gegönnt! Die Platte ist nicht verleimt worden sondern ist mit Scharnieren und Magnetverschlüssen versehen worden. So komme ich auch bei "fertiger "Anlage an die Unterseite ran (z.B. um Unterflurantriebe zu wechseln) und ich komme ganz problemlos von oben an den Schattenbahnhof ran ( z.B. zum Gleisreinigen).
Scharniere und sog. Möbelmagnete gibt es auch im Baumarkt für wenig Geld. Die Führung und Verdrehsicherheit der Platten wird durch 8mm Holzdübel gewährleistet. Die einzelnen Module sind mit 8mm Schrauben und Flügelmuttern verbunden.
Merke: Unfälle oder Defekte passieren immer da, wo man nicht rankommt!!!!.
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Die Verschraubung der einzelnen Module erfolgt mit M8 Schloßschrauben.
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Die Verschraubung der einzelnen Module erfolgt mit M8 Schloßschrauben.
Zur Verdeutlichung ist auf dem Foto die Schutzschicht auf dem Klebeband noch nicht entfernt worden.
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Auf diesen beiden Fotos seht ihr nun die linke und rechte Seite der Bahnhofsmodule.
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Bei dem Rahmenunterbau für die Strecke habe ich auf die "Überreste" meiner alten Spur 0 Anlage zurückgegriffen. Altbekannte Rahmenbauweise aus 14 x 2 cm Leisten, als Platte 19 mm Tischlerplatte und 4 x 4cm Kantholz als Füße.
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Die Trassenbrettauflagen und die Geländerausformungen sind aus Styrodur. Warum aus Styrodur und nicht aus Holz? Styrodur ist leicht zu bearbeiten, ausreichend stabil in diversen Stärken (von 5 bis 60mm) zu bekommen und läßt sich leicht mit Holzleim oder Heißkleber verkleben. Außerdem ist es viel liechter als Holz.
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Das Gefälle beträgt 3%; so kann ich auf der gesamten Strecke einen Höhenunterschied von 35cm vom oberen Bahnhof zum darunterliegenden Schattenbahnhof ohne Gleiswendel überwinden.
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Der minimale Kurvenradius beträgt 450mm; da ist eine Ge 4/4 mit 10 Wagen nicht überfordert und kann auch noch in diesem Gleisradius bei 3% Steigung ohne zu schleudern anfahren.
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Die Trassenbretter sind aus Sperrholz und haben eine Stärke von 9mm. Auf die Trassenbretter habe ich Korkgleisbettungen von Heki geklebt.
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Das Gleis (BEMO Flexgleise) wird auf den Korkgleisbettungen verlegt und an ca. jeder 15ten Schwelle mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber fixiert. Die endgültige Festigkeit wird nach dem Einschottern mittels verdünntem Weißleim erreicht.
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